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Bericht
über das Osterfeuer 2009 der ADHS-Selbsthilfegruppe
Von Britta Kaiser
Am 10. April 2009 trafen wir uns gegen 16:30 Uhr, wie schon
im Jahr zuvor, zum Osterfeuer bei Beate und Jörg im Garten ihrer
Traumvilla.
Der bestellte Sonnenschein fand statt, und zwar reichlich.
Entsprechend gut gelaunt gaben sich 16 Familien
mit Kind, Kegel, Oma,Opa, Freunde, ... ein
Stell-dich-ein.
Jeder brachte etwas mit, damit niemand verhungern oder
verdursten musste. Da gab es leckere Salate (Nudel- und
Kartoffelsalat),
Fleisch und Würstchen zum Grillen,
„Grünfutter“ in mundgerechten Stücken, die
geradezu zum Vernaschen
eingeladen haben, und auch Kuchen. Die trockenen Kehlen der Kinder
konnten
durch Säfte oder Eistee gespült werden und die Großen
hatten ihr Vergnügen bei
Kaffee, Mineralwasser oder auch einigen „Spaßmachern“.
Der Osterhase hatte einen Stellvertreter geschickt, der aber
nur wenig Zeit hatte und so schon vor der Ankunft der Kinder bunte Eier
versteckte und wieder verschwand. Jedes Kind durfte 3 Eier suchen. Alle
waren
mit Feuereifer dabei. Selbst manchen von den Eltern hielt nichts mehr
zurück
und sie halfen eifrig ihren Kindern. Sogar unsere „schwer
pubertierenden
Teenies“ ließen sich zur Eiersuche
bewegen.
Das größte Vergnügen für alle war dann
natürlich das
Entzünden des Osterfeuers. Jörg
hatte
mit seiner Familie fleißig einen großen Holzhaufen
gesammelt und aufgestapelt!
Sogar ihren Weihnachtsbaum haben sie für diesen Spaß
aufgehoben. Vielen Dank
an die Familie Selder – Radke!!!
Die Kinder hatten dann die Gelegenheit, sich ein
Stockbrot
zu backen. Um lange Ruten wurde der Teig gewickelt und dann in die Glut
des
Osterfeuers gehalten. Mmmh ... lecker, lecker!
Was an diesem Beisammensein auffiel, war,dass alles, wofür
unsere Kiddies „berüchtigt“ sind, z.B. mangelnde Sozialkompetenz,
nicht
stattfand . Jeder fand jemanden zum Spielen oder Quatschen. Keines der
Kinder
wurde ausgegrenzt und es gab ein vielstimmiges „Schon?“, als die ersten
dann
nach Hause fuhren. Von allen Seiten gab es Lob für diese tolle
Organisation –
und wer weiß? Vielleicht können wir auch in den
nächsten Jahren diese Tradition
weiterführen?
An alle Eltern der Selbsthilfegruppe, die zum
tollen
Erfolg diese Treffens beigetragen haben, ein ganz großes
„DANKESCHÖN“!!!
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