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Weihnachten in der Klappermühle
Von Silvia
Am 5.12.2009 war es endlich wieder soweit.
Die ganz Wilden trafen sich. Roberts erste Reaktion auf dieses freudige
Ereignis war typisch ADHS: „Da komme ich nicht mit!“
Und so halte ich es jetzt wie Pia: Ich sage erst Bescheid, wenn's
losgeht.
Und so trafen wir uns zur besten Kaffeezeit bei selbst gebackenem
Kuchen und Plätzchen und Kaffee und Kakao in der Gaststätte
Klappermühle in der Brenneckestraße. Unser diesjähriger
Vorteil war ein befestigter Parkplatz direkt vorm Haus, wir
mussten nicht frieren, keine langen Anfahrtswege und so kamen auch
die autolosen mit. Das war unser großes Glück, denn Ilona
hatte wie immer die allerleckersten Plätzchen gebacken. Aber auch
Steffis Schokoladenkuchen war unübertroffen und Jacquelines
Bienenstich hatte Kokosraspeln drauf, was zur lustigen Unterhaltung
beitrug! Astrids Selbstgebackenes war viel zu knapp und Silvias Muffins
hatten (wie immer) einen Namen. Sie hießen Dr. Oetker, denn
eigene Ideen hat sie nicht und wenn doch, gelingst nicht! Und dann gab's
noch viel Selbstgekauftes. Das wollen wir hier auch mal lobend
erwähnen!
Die Kinder verstanden sich auf Anhieb und auch Robert, der ewig
Meckernde, fand sofort einen Freund. Die Damen vom Kinderland hatten
wieder schöne Ideen im Gepäck, wir hatten Spiele dabei und so
konnten sich die Kinder bewegen, basteln oder spielen. Vorweg sei
gesagt: Die Gaststätte steht noch, es ist nichts abgebrannt und
auch das Inventar ist unversehrt geblieben! Ob wir noch einmal
wiederkommen dürfen, weiß ich nicht. Die Kellnerin machte so
ein angespanntes Gesicht...
Nachdem der Kaffee getrunken und die erste Schnatterrunde beendet war,
kam der Weihnachtsmann. Frank war krank und die anderen Männer
waren anwesend... Wir wissen nicht so genau, wer der Weihnachtsmann
war, aber er war verdammt gut. War es vielleicht der echte
Weihnachtsmann? Ich denke schon, denn er hat sich treffsicher die
engeligste Weihnachtsengelin ausgesucht. Die einzige, die genau
über alle Kinder Bescheid weiß und so lief auch die
Bescherung gut. Die Mädchen sangen Lieder, die kleinen Jungs
sagten Gedichte auf und die großen waren frech. Sie mussten
uns sportliche Vorführungen machen... sehr gut, Weihnachtsmann!
Bis zum Abendessen teilten wir uns in Gruppen auf. Die Spieler
spielten, die Raucher rauchten und der Rest machte auch irgendwas. Das
waren bestimmt die Schnatterenten! Dann kam das Buffet: Gulaschsuppe,
Soljanka, Käse, Wurst und Fisch. Für jeden war etwas dabei
und es war sehr lecker!
Der Nachmittag/Abend klang fröhlich aus und als wir (so ziemlich
die letzten) gehen wollten, fragte Robert: „Was, jetzt schon?“
Ja, so ist das mit ADHS!
Steffi, Du hast das wie immer super gemacht.
War ne gute Idee, super ausgesucht und für jeden was dabei!
Also, habt alle eine schöne Weihnachtszeit.
Lasst Euch was Schönes bringen und wenn Ihr den
Weihnachtsmann seht, guckt doch mal nach, ob wir ihn kennen...
Eure Silvia
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