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Ein schönes Wochenende mit unseren Kindern im KIEZ in Güntersberge vom
21.-23.11.08

Vorweg soll nicht unerwähnt bleiben, dass uns die AOK Sachsen-Anhalt unserer Selbsthilfegruppe AD(H)S anbot, an einem Pilotprojekt bezüglich AD(H)S teilzunehmen.

Das Projekt wurde/wird des weiteren vom Ministerium für Gesundheit und Soziales unterstützt.
Dank unserer stets engagierten Selbsthilfegruppen-Leiterin, Steffi Hannig, die das „Angebot“ annahm, kamen einige Eltern gemeinsam mit ihren Kindern unterschiedlichen Alters inkl. deren Geschwisterkindern (auch ohne AD(H)S!) in den Genuss eines erlebnisreichen  Wochenendes.

Wie sich kurzerhand herausstellte, sollten wir von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag (Abreise) ein gut organisiertes, verständnisvolles, freundliches sowie motiviertes Team vorfinden, welches uns den Aufenthalt - vor allem für unsere Kinder –  abwechslungsreich gestaltete und zugleich Raum für Erholung ließ.

Der frisch gefallene Neuschnee rundete das Wochenende gänzlich ab.

Das KIEZ bietet zudem viele Möglichkeiten der Beschäftigung von Kindern und Erwachsenen, ist also auch aus unserer Sicht prima geeignet, um mal wieder – wenn auch nur für ein Wochenende  - auch der Landschaft wegen –  ganz privat die Zeit dort zu verleben.

Vom Lagerfeuer, Stockbrot backen, Kinderpunsch und Glühwein genießen, Gefäße mit farbigem (vom KIEZ selbst gefärbt) Sand befüllen, Laternen gestalten, Billard  spielen, wandern durch den verschneiten Winterwald, rodeln (Schlitten ausleihbar) der Besuch eines Mausefallen-Museums (sehr originell inkl. Moderation und keinesfalls langweilig!), Elterncoaching, Erfahrungsaustausch u.a.

Der Erfahrungsaustausch/das Coaching seitens der Referentin konnte auch nur ungestört gelingen, weil die Kinder in dieser  Zeit sinnvoll beschäftigt/beaufsichtigt wurden.  

Die gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten – welche übrigens ruhiger und harmonischer im ‚AD(H)S-Bereich’ abliefen, als bspw. an Nachbartischen von anderen KIEZ-Gästen  (ohne AD(H)S?!?) nutzten wir gleich zwecks Austausches von Erlebten und zur Kontaktpflege innerhalb der Kinder und Eltern..

Am Sonntag erfolgte gemeinsam mit der Referentin ein Workshop-Abschlussgespräch zu den vorangegangenen Tagen.

Es konnten neue Impulse von den meist bereits erfahrenen Eltern an die Referentin weiter gegeben werden als auch mitgenommen werden.

Es ist u.E. wünschenswert eine Weiterführung der Maßnahme zu befürworten, so kämen auch noch weitere ‚bedürftige Anfänger-Eltern’ in den Genuss der Vorteile dieser Reise (Gruppenstärke max. ca. 10 Elternpaare)..